Die 7 häufigsten Fehler beim Einbürgerungsantrag – und wie Sie sie vermeiden
1. Unvollständige Unterlagen: Der häufigste Fehler. Viele Antragsteller reichen nicht alle benötigten Dokumente ein. Die Behörde fordert dann nach – und die Bearbeitung verzögert sich um Monate. Lösung: Arbeiten Sie mit einer individuellen Checkliste, die auf Ihren Fall zugeschnitten ist.
2. Fehlende oder falsche Übersetzungen: Fremdsprachige Dokumente müssen von vereidigten Übersetzern übersetzt werden. Eine einfache Übersetzung vom Freund oder aus dem Internet wird nicht akzeptiert.
3. Falsche Behörde: Die Einbürgerungsbehörde richtet sich nach Ihrem Hauptwohnsitz. Wer den Antrag bei der falschen Behörde einreicht, verliert wertvolle Zeit. Klarpass ermittelt automatisch die zuständige Behörde anhand Ihrer PLZ.
4. Lücken im Lebenslauf: Die Behörde erwartet einen lückenlosen tabellarischen Lebenslauf ab dem 16. Lebensjahr. Lücken führen zu Rückfragen und Verzögerungen.
5. Abgelaufener Pass: Ein abgelaufener Reisepass ist ein häufiger Ablehnungsgrund. Stellen Sie sicher, dass Ihr Pass mindestens bis zum erwarteten Ende des Verfahrens gültig ist.
6. Sozialleistungsbezug verschweigen: Wer Sozialleistungen bezieht (oder bezogen hat) und dies nicht angibt, riskiert eine Ablehnung wegen falscher Angaben. Ehrlichkeit ist hier entscheidend – es gibt durchaus Ausnahmen und Ermessensspielraum.
7. Zu spät den Einbürgerungstest machen: Der Test „Leben in Deutschland“ muss zum Zeitpunkt der Antragstellung bestanden sein. Planen Sie mindestens 2-3 Monate Vorlauf für Anmeldung, Vorbereitung und Durchführung ein.